Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter

Bei der Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter ist zu beachten, dass hierfür eine behördliche Genehmigung der regional zuständigen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice notwendig ist. Diese Genehmigung kann in Form

  • einer Beschäftigungsbewilligung,
  • einer Rot-Weiß-Rot-Karte,
  • einer Rot-Weiß-Rot-Karte plus,
  • einer Blauen Karte der EU,
  • einer EU-Entsendebewilligung,
  • einer Anzeigebestätigung oder
  • eines Niederlassungsnachweises erfolgen.

Die Bewilligung muss vor Beschäftigung des Mitarbeiters vorliegen, auch bei geringfügiger Beschäftigung.

Ausländer, die rechtlich wie Inländer zu behandeln sind:

  • alle EU und EWR (Liechtenstein, Island, Norwegen) Staatsbürger,
  • Staatsbürger der Schweiz,
  • Staatsbürger aus Drittstaaten, die mit einem EU oder Schweizer Staatsbürger verheiratet sind und eine Aufenthaltsbewilligung für Österreich haben sowie deren unterhaltspflichtige Kinder unter 21 Jahren.

Ausländer aus Drittstaaten brauchen zudem eine Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, innerhalb von drei Tagen alle ausländischen Beschäftigten in seinem Betrieb dem Arbeitsmarktservice zu melden. Eine Ausnahme besteht nur für Ausländer, die über eine Bewilligung „Daueraufenthalt-EG“ verfügen.